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Gröger, Anita

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Anita Gröger promoviert seit Oktober 2007 im Rahmen des internationalen Promotionskollegs ‚Geschichte und Erzählen’. Sie studierte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Germanistik und Romanistik (Italienisch und Französisch) und schloss diesen Studiengang mit dem Staatsexamen für das höhere Lehramt im Mai 2007 ab. Ergänzend absolvierte sie im akademischen Jahr 2004/5 ein Master-Studium im Fach Germanistik an der Dalhousie-University Halifax, N.S., Kanada. Während ihres Studiums erhielt sie Stipendien vom Verband der Freunde der Universität Freiburg E.V. und vom Förderprogramm Graduate Studies der Dalhousie-University Halifax. 
Im Bereich der Hochschularbeit erhielt Anita Gröger Lehraufträge vom International Office  und vom Deutsch-Japanischen Institut Freiburg für Sprachunterricht am Sprachlernzentrum der Universität Freiburg sowie einen Lehrauftrag als Language Assistant an der Dalhousie-University. Nach Abschluss des Staatsexamens war sie für die Internationale Graduierten Akademie (IGA) der Universität Freiburg im Bereich Schreibberatung für Promovierende und als Prüferin am Goethe-Institut tätig.


Dissertationsprojekt

Der erzählte Zweifel an der Erinnerung – poetische Transformationen einer Denkfigur im neueren deutschen Roman


Die auf Kierkegaard rückführbare Denkfigur des ‚Zweifels an der Erinnerung’ und ihre poetischen Transformationen in ausgewählten Werken der neueren deutschen Literatur stehen im Zentrum der Dissertation. Im Rahmen einer ‚Konstellation’ ist an Romanen von Max Frisch, Alfred Andersch, Martin Walser, Peter Härtling, Christa Wolf und Gabriele Wohmann zu zeigen, wie anhand der existenzphilosophischen Kategorien der ‚Erinnerung’ und der ‚Wiederholung’ das Verhältnis von Erinnerung und Geschichte einerseits und künstlerischer Präsentation andererseits problematisieret wird. Dabei wird der ‚erzählte Zweifel an der Erinnerung’ sowohl auf der Ebene der Diegese als auch auf der Ebene des Discours analysiert. Das Ergebnis der Untersuchung soll zeigen, dass die ausgewählten Romane auf jeweils unterschiedliche Weise das Spannungsverhältnis zwischen einem statischen und einem dynamischen Erinnerungsbegriff herausarbeiten. Ziel ist es, die Romane als relevante Werke einer literaturhistorischen Tendenz zu erfassen, die sich über das von Walter Benjamin verkündete „Ende des Erzählens“ hinwegsetzen, indem sie nicht nur eine Dynamisierung des Identitätsbegriffes vornehmen, sondern auch mit der damit verbundenen Dynamisierung des Erinnerungsbegriffs experimentieren.
 

Publikationen:

  • 2008 „J.L.Deinhardsteins Künstlerdrama Salvator Rosa: Die klassizistische Überformung einer romantischen Vorlage. (Aufsatz) In: Salvator Rosa in Deutschland: Studien zu seiner Rezeption in Kunst, Literatur und Musik. Hg.: Achim Aurnhammer, Günther Schnitzler, Mario Zanucchi. Freiburg (Br.), Berlin, Wien: Rombach, 2008. 2008. S.291-313.
     
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