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Kalmbach, Cordula

Lebenslaufportrait kalmbach.jpg

Nach zwölf Jahren Gymnasium Abschluss des Abiturs am Droste-Hülshoff-Gymnasium, Freiburg. Es folgte ein Freiwillig Soziales Jahr in Tübingen mit integrierter Medienschulung im Radiobereich.
Im Jahre 2002 Aufnahme des Studiums der Osteuropäischen Geschichte und Neueren deutschen Literaturgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Im akademischen Jahr 2004/05 folgte ein Auslandsaufenthalt an der Jagielloński Uniwersytet Kraków in Polen.
Anschließend an diesen Aufenthalt begann die Vorbereitung der Magisterarbeit, inklusive eines mehrwöchigen Forschungsaufenthalts an der Jagielloński Uniwersytet Kraków im Mai/Juni 2007 und ein Semester an der Universität Basel/CH im Rahmen des EUCORProgramms. Abschluss des Studiums im Jahre 2008 an der Albert-Ludwigs-Universität mit der Arbeit:
„Polnische Erinnerungskultur - am Beispiel der Katyń-Denkmäler“. Im Oktober 2008 Aufnahme des Promotionsstudiums an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Fach der Osteuropäischen Geschichte.
Seit 1.1.2009 Stipendiatin des Promotionskollegs „Geschichte & Erzählen“.


Dissertationsprojekt

Katyń als "lieux de memoire" in der polnischen Erinnerungskultur - Identitätsstiftung und die Folgen er Alterität für die polnisch-russischen Beziehungen

Im Fokus meiner Arbeit stehen drei Schritte: Erstens, das Ereignis Katyń in der polnischen Erinnerungskultur zu verordnen und seinen Stellenwert für die polnische Gesellschaft zu erfassen. Zweitens, die Bedeutung zu erfassen, die die Aufarbeitung des Ereignisses Katyń nach 1989 im Prozess der Geschichtsaufarbeitung und Vergangenheitsbewältigung
innerhalb der polnischen Gesellschaft einnimmt und drittens, welche Auswirkungen diese Aufarbeitung auf die polnisch-russischen Beziehungen seit 1989 hat.
Im Hintergrund steht die Frage wie sehr eine Aufarbeitung und Auseinandersetzung mit Katyń eine Aufarbeitung der kommunistischen Ära bedeutet oder stellvertritt. Klar ist, dass die Republik Polen sich seit ihrer Wiederentstehung 1989 eine neue Identität sucht und
sich im Archiv der Geschichte bedient, um ein neues Gedächtnis konstruieren zu können. Bei der Beobachtung und Analyse dieses Prozesses muss genau beobachtet werden was nun erinnert wird, was vergessen, bzw. verdrängt wird und wie die „neuen“ Erinnerungen
konnotiert werden. Da Erinnerungskultur ein soziales, aktives Phänomen ist, stützt sich diese Arbeit auf mannigfaltige Quellen, seien es Filme, Bücher, Denkmäler, Zeitungsartikel oder Briefmarken.

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